Man nehme...

... Tradition und einen Schuss Fantasie

"Die Kochkunst ist die Mutter aller Künste!
Denn – sie hält alle anderen am Leben." (Oskar Kunz)

Wie eine einfache Idee zum Brauch werden kann, zeigt das Beispiel "Völser Kuchlkastl". Seit mittlerweile 30 Jahren bereichert diese erfolgreiche gastronomische Initiative den Herbst im Schlerngebiet

Im fernen Jahr 1978 hatte ein junger Völser Gastwirt die blendende Idee, mit Kollegen den "Gastronomischen Oktober" ins Leben zu rufen. Das "Völser Kuchlkastl" war geboren. Bis dahin mussten die Hotels und Gasthäuser in Völs am Schlern Mitte September ihre Tore schließen. Der Ferienort machte gerade dann dicht, wenn der Sommer mit herrlich sonnigen Tagen und azurblauer Luft seine eindrucksvollen Nachboten schickte. 

Das "Kuchlkastl" kam sowohl bei einheimischen Genießern als auch bei den Feriengästen von Anfang an gut an. Endlich getrauten sich die Köche und Gastwirte ihre Gäste mit Außergewöhnlichem zu überraschen. Man stöberte in alten Kochbüchern, nahm längst vergessene Rezepte, kreierte daraus neue Gerichte im Stil der neuen Küche und verlieh ihnen durch die verfeinerte Art der Zubereitung und die liebevolle Präsentation neuen Glanz. So wurden Brennsuppe, Buchweizennudeln und Hammelfleisch wieder salonfähig. Die Völser Gastwirte setzen mit ihrem "Kuchlkastl" auf die harmonische Verbindung von gutem Essen und gutem Wein mit einem einmaligen Rahmenprogramm, das die herbstliche Natur bietet. Zugegeben, der ursprüngliche Sinn der Aktion der Völser Gastwirte war jener, die Saison zu verlängern. Davon profitiert haben aber in erster Linie die Gäste denen dadurch ein neuer Genuss bereitet wurde.
 
 
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